Heute wurden wir um 15:10 zu einem brennenden Stoppelfeld alarmiert. Problematisch war hierbei, dass das Feld unmittelbar an die Wohnbebauung grenzte und ein leichter Wind das Feuer in diese Richtung trieb. Mit einer Riegelstellung aus Richtung der Häuser wurde die Ausbreitung verhindert, während unsere Kameraden aus Groß Goltern die Brandbekämpfung mit dem Dachwerfer ihres Löschfahrzeugs durchführten. Nach kurzer Zeit kam ein Traktor mit Grubber und pflügte das Feld kurzerhand um. Nach gut 1 Stunde war der Einsatz beendet.
Um 20:40 Uhr wurden wir zu einem Feuer im Wald an der „Rottekuhle“ alarmiert. Vor Ort brannte auf dem Parkplatz am Wäldchen Rottekuhle illegal entsorgtes Stroh und Unrat. Unser stlv.OBM hatte es beim Spaziergang mit seinem Hund entdeckt. Mit 400 L Wasser wurde das relativ kleine Feuer gelöscht und die Umgebung sicherheitshalber gründlich gewässert. Im Einsatz waren 6 Kameraden unter der Leitung von „Altgruppenführer“ Frank
Heute wurden wir zu einem Kleinbrand alarmiert. Ein Busch brannte, nachdem der Anwohner versucht hat, Unkraut mit einem Gasbrenner zu vernichten. Die heiße Flamme griff auf das trockene Gehölz über und entzündete es. Mit 6 Kräften erreichten wir nach kurzer Zeit die Einsatzstelle und konnten das Feuer mit 400 Litern Wasser aus unserem Tank löschen, bevor es sich weiter Ausbreiten konnte.
An dieser Stelle möchte ich ausdrücklich darauf hinweisen, dass eine offene Flamme nie das geeignete Mittel ist, Unkraut zu vernichten, wenn dieses in unmittelbarer Nähe zu Büschen, Bäumen oder gar Gebäuden wächst. Leider verkaufen Baumärkte entsprechende Brenner immer noch als TOP Lösung zur Unkrautvernichtung.
Zahlreiche Feuerwehreinsätze bis zum Totalverlust von Gebäuden sind die Folge davon
Zu unserem 1. Einsatz in 2020 wurden wir heute gegen 14:15 Uhr alarmiert. Nach einem Verkehrsunfall liefen aus eine stark beschädigtem PKW Betriebsstoffe aus. Wir haben die Batterie abgeklemmt und die Betriebsstoffe aufgenommen. Der Fahrer war zu diesem Zeitpunkt bereits auf dem Weg ins Krankenhaus. Ein zufällig vorbeikommender Kamerad unserer Wehr hatte den Verletzten befreit, erstversorgt und die Rettungskräfte alarmiert.
Zu unserem letzten Einsatz in 2019 wurden wir heute gegen 6.30 Uhr alarmiert. Als Teil des LBZ Goltern fuhren wir mit 8 Kräften unter der Leitung von Nils zu einem Dachstuhlbrand in Goltern. Mit 3 AGT gehörten wir zu den ersten Angriffskräften und wurden zur Personensuche und Brandbekämpfung eingeteilt. Schon wenige Minuten nach Einsatzbeginn war jedoch ein Betreten des Gebäudes nicht mehr möglich. Nach Durchzündungen stand nahezu das gesamte Gebäude im Vollbrand und wir beschränkten uns auf die Brandbekämpfung von aussen. Später konnten wir noch zu einem Innenangriff vorgehen, um einzelne Brandstellen abzulöschen. Letztlich konnten wir mit den insgesamt 140 Kräften aus 9 Wehren nur noch einen kleineren Teil des großen Gebäudes retten, da dieser durch eine Brandschutzmauer vom Rest getrennt war. Nach 5 Stunden sind wir wieder eingerückt.