Heute wurden wir um 17:48 Uhr zu einer Rauchentwicklung als Teil des Löschbezirks nachalarmiert. Schon auf der Anfahrt wurde die Alarmstufe auf B2 erhöht. Unser Verdacht auf eine Großübung bestätigte sich schnell und wir wurden für verschiedene Aufgaben eingeteilt. Zunächst kümmerten wir uns um denTransport der geretteten Patienten zum Sammelplatz. Da wir diesmal krankheitsbedingt nur einen AGT hatten, wurde dieser in einem 3er Trupp zur Personenrettung eingesetzt. Ein weiterer Trupp nahm ein C-Rohr zur Brandbekämpfung von aussen vor. Als wir schon dachten die Übung geht dem Ende zu, bekamen wir noch einen sehr anspruchsvollen Auftrag. 2 Personen mussten in einer Werkhalle gerettet werden. Konnten wir die ersten Person noch mit Hebekissen und Unterbauholz unter einer umgestürzten Stahlkiste befreien, war die Rettung der 2. Person eine echte Herrausforderung. Auf einem Gerüst in ca. 4m Höhe lag eine Person, welche sicher nach unten gebracht werden musste. Zunächst wollten wir das mittels eines Gabelstaplers und einer Schleifkorbtrage machen, jedoch stand der Stapler dann doch nicht zur Verfügung. Da unser GF und der stlv. OBM Mitglieder der Fachgruppe Absturzsicherung sind, haben wir nun eine Rettung mit der Schleifkorbtrage welche mit Seilen abgelassen wurde, durchgeführt. Für die Durchführung und auch für die Idee mit dem Stapler wurden wir von der Übungsleitung ausdrücklich gelobt. Im Einsatz waren wir mit 9 Kameraden. Kurz vor 20:00 Uhr war die Übung dann beendet.
Um 10:34 wurden wir heute zur Unterstützung des Rettungsdienstes alarmiert. Eine Person benötigte laut Rettungsdienst Hilfe und konnte offenbar nicht selbstständig die Tür öffnen. Am Haus wurde ein offenes Fenster entdeckt, sodaß Einsatzleiter Jan eine Steckleiter in Stellung bringen ließ und ein Kamerad durch das Fenster in die Wohnung einsteigen konnte. Er öffnete die Haustür für den Rettungsdienst, der sich umgehend um die Person kümmern konnte. Die mitalarmierte OFW Goltern kam noch mit 2 Fahrzeugen zur Einsatzstelle, wurde jedoch nicht mehr benötigt und mit Dank entlassen. Wir waren mit 8 Kameraden im Einsatz, Einsatzende war um 10:55
Gegen 12:00 wurden wir zu einer größeren Ölspur in die Südstrasse gerufen. An einem PKW hatte sich der Ölfilter gelöst und eine Ölspur durch die Südstrasse gezogen. Am Abstellort entstand auch noch eine große Öllache. Mit einer nennenswerten Menge Bindemittel wurde die Spur abgstreut, und anschließend weitgehend aufgenommen.
Um 14:55 uhr wurden wir zu einer Personenrettung alarmiert. Ein anwesender Kamerad informierte die Leitstelle über eine ältere weibliche Person die beim Versuch ihren Hud aus dem Wasser zu holen in die recht volle Südaue gefallen ist. Zwar befand sie sich über Wasser, jedoch war sie aufgrund von Schmerzen nicht in der Lage, selbstständig den Bach zu verlassen. Ein Kamerad ging mit Watstiefeln ins Wasser und stabilisierte die bereits unterkühlte Frau. Gemeinsam mit Kameraden aus Goltern wurde sie mittels Steckleitern und Schleifkorbtrage aus dem Wasser geholt und dem eingetroffenen Rettungsdienst übergeben. Der Hund hatte das Wasser selbstständig wieder verlassen.
Lehre aus dem Einsatz: unsere Watstiefel sind überaltert und undicht. Sie werden in Kürze durch neue Wathosen ersetzt
Um 1:59 uhr in der Nacht wurden wir zur eine Dieselspur alarmiert, die sich durch mehere Orte entlang eine Buslinie zog. Trotz der für einen solchen Alarm ungewöhnlichen Zeit waren wir mit 8 Einsatzkräften bis 3:30 uhr im Einsatz und haben die Spur im gesamten Ortsgebiet großräumig abgestreut.