Um 11:01 wurden wir gemeinsam mit den Wehren des Löschbezirks und dem ABC Zug der Stadtfeuerwehr zu einem Chemieunfall alarmiert. In einem Industriebetrieb sind ca. 200L Salzsäure ausgelaufen. Wir waren als erste Feuerwehr vor Ort, warteten aber auf die Einsatzleitung, die kurz nach uns eintraf. Wir haben dann 2 voneinander unabhängige Wasserleitungen aufgebaut (Hydrant und Löschwasserteich über TS) und konnten so über den gesamten Einsatzzeitraum die Wasserversorgung für alle eingesetzten Trupps sicherstellen. Ein AGT unserer Wehr ging im Angriffstrupp in das Werksgebäude vor und unterstützte die eingesetzten ABC Kräfte mit einem C-Rohr. Die ausgelaufene Säure wurde mir viel Wasser auf eine ungefährliche Konzentration verdünnt und in ein dafür auf dem Gelände vorgesehenes Becken abgeleitet. Nach erfolgter Belüftung der Halle wurde das eingesetzte Material gründlich dekontaminiert und gereinigt. Um ca. 14:00 war der Einsatz incl. allen Nacharbeiten beendet.
Um 20:58 wurden wir zu einem vermeintlichen Feuer alarmiert. Die Leitstelle hatte jedoch die Adresse der Anruferin versehentlich als Einsatzort deklariert. Diese hatte lediglich eine starke Rauchentwicklung aus dem Bereich Großgoltern gemeldet. Entsprechend erschrocken war sie dann, als mehrere Feuerwehrfahrzeuge mit Alarm vor ihrem Haus standen. Eine Erkundung in Goltern ergab dann schnell Entwarnung. In einem Garten wurde ein größeres Lagerfeuer entzündet. Somit wurden alle Einsatzkräfte nach kurzer Zeit entlassen.
Um 21:42 wurden wir zu einer Ölspur im Ort alarmiert. Diese war unmittelbar im Kurvenbereich vor unserem Feuerwehrhaus und etwas 20m lang. Wir hätten auch mit einer Schubkarre ausrücken können, nahmen aber unser Einsatzfahrzeug zum Ausleuchten und zur Absicherung der Kameraden die die recht breite Spur abstreuten. Die mitalarmierten Kameraden aus Goltern konnten unmittelbar nach eintreffen wieder zurück fahren. Um 22:24 war der Einsatz zu Ende.
Um 9:43 wurden wir zu einem Löschbezirkseinsatz alarmiert. In Goltern hat ein Arbeiter bei Erdarbeiten eine Gasleitung beschädigt. Entsprechend der GAMS Regeln wurden wir mit der weiträumingen Absperrung der Einsatzstelle beauftragt und stellten einen Atemschutztrupp zur Sicherstellung des Brandschutzes. Nach gut 45 Minuten konnte ein Mitarbeiter des Gasversorgers die Leitung abstellen und so die Gefahr beseitigen. Gegen 10:30 konnten wir die Einsatstelle verlassen.
Um 21:05 wurden wir zur Unterstützung der Polizei zu einer vermeintlich hilflosen Person in einer verschlossenen Wohnung alarmiert. es bestand der Verdacht, dass die Bewohnerin hilfsbedürftig war. Da auf klingeln und klopfen niemand öffnete, sollten wir die technische Türöffnung durchführen. Noch während der Vorbereitungen reagierte die Person jedoch auf vehementes klopfen von unserem Gruppenführer und öffnete die Tür selbstständig. So konnten die hinzugekommenen Kameraden aus Goltern schnell entlassen werden und bereits um 21:30 wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Im Einsatz waren wir mit 8 Kameraden.