In diesem Jahr waren wir die erste Feuerwehr, die zur Hauptversammlung eingeladen hatte. Aber nicht nur die JHV der Feuerwehr Eckerde fand an diesem Tag statt, auch die Jugendfeuerwehr Eckerde unter der Leitung von Jugendwart Paul Effmert hatte an diesem Tag zur JHV eingeladen. Den ausführlichen Bericht hierzu findet ihr unter dem Punkt Jugendfeuerwehr
OBM Wolfgang Pardey konnte diesmal nicht nur die aktiven und fördernden Mitglieder begrüßen, sondern auch Bürgermeister Henning Schünhof, Stadtbrandmeister Philip Prinzler, die stellv. Stadtjugendwartin Kerstin Speer und den stellv. Brandschutzabschnittsleiter II Helge Jakob aus Wennigsen. Der Ortsbeauftragte Norbert Steinbach und die Ratsmitglieder Gerald Schroth (CDU) und Stephan Täger (SPD) konnten ebenfalls begrüßt werden. Kameraden aus dem Löschbezirk, wie auch das Ehrenmitglied Willi Sarkowski und die beiden ehemaligen OBM Heinrich Weierhorst und Jörg Linne wurden von Wolfgang Pardey persönlich begrüßt.
Nach der Gedenkpause für acht im vergangenen Jahr verstorbene Mitglieder konnte der OBM die Statistik präsentieren. In 2024 gab es insgesamt 253 Mitglieder. 32 Aktive, 34 Jugendfeuerwehr und 23 Kinderfeuerwehr-Mitglieder konnten gezählt werden. Die Zahl der förderenden Mitglieder ist zum Jahr 2023 um 13 Personen gestiegen. Somit konnte ein Plus von insgesamt 16 Mitgliedern in 2024 verzeichnet werden. Das sind fast 50% der Bevölkerung des Dorfes, wie Philip Prinzler später mit Bewunderung feststellte.
Die Einsätze, welche wir in 2024 leisten mussten, waren sechs Hilfeleistungen, ein Brand und eine Brandsicherheitswache. Aber nicht nur feuerwehrtechnische Einsätze hatten wir in 2024 zu stemmen. Auch die vielen Veranstaltungen verlangten uns einiges ab. Das Dorfcafé, der Tag der offenen Pforte, Oper auf dem Lande, 1. Mai, Laternenumzug und das dreitägige Feuerwehrfest mussten uns bewältigt werden. Als Dank für alle, die sich an den Aktivitäten und Festivitäten im Dorf helfend beteiligt hatten (ob Mitglieder der Feuerwehr, der 99er Narren oder des Heimattages als auch Nichtmitglieder) gab es am 7. Dezember im „Kuhstall“ der Familie von Heimburg ein wundervolles Weihnachtsfest mit Essen und Getränken, gesponsert von der Feuerwehr und dem Heimattag Eckerde.
auch diesmal gab es wieder Wahlen, Ehrungen und Beförderungen. Einstimmig wurde Nils Huschke zum neuen Gerätewart gewählt. Matthias Zimmermann wurde vom Anwärter zum Feuerwehrmann befördert.
Geehrt wurde Jörg Pirags für seine 50-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr Eckerde. Jeweils eine besondere Ehrung nahmen Jan Brückner und Mariela Chiarelli für ihre hervorragenden Verdienste in der Feuerwehrarbeit vom Landesfeuerwehrverband Niedersachsen (LFV) in Form der Ehrennadel in Bronze entgegen. Wolfgang Pardey wies daraufhin, dass die Damengruppe der Ortsfeuerwehr in diesem Jahr 50 Jahre besteht. Inwiefern oder in welcher Form es hierzu eine Festivität geben wird, ist noch nicht geklärt.
Natürlich gab es auch wieder die Grußworte und berichte der Gäste. Bürgermeister Henning Schünhof dankte den Kameradinnen und Kameraden für ihren Einsatz. Er betonte, wie wichtig die Jugendarbeit ist und verwies auf die gute Kinder- und Jugendarbeit in Eckerde, die ihres Gleichen im Stadtgebiet suche. Stadtbrandmeister Philip Prinzler berichtete von einem Jahr mit vielen Herausforderungen. Angefangen bei dem Rücktritt des ehemaligen Stadtbrandmeisters Sascha Krause, dem er für sein 20-jähriges Engagement dankte. Über die gestiegenen Einsatzzahlen bis hin zu den neu gegründeten Arbeitskreisen, die sich um Projekte z.B. im Bereich Atemschutztechnik kümmerten. Helge Jakob aus Wennigsen, der stellvertretende Brandschutzabschnittsleiter II, der die Ehrungen für den Landesfeuerwehrverband vornahm, berichtete über die Anschaffung diverser Fahrzeuge für den Atem- und Brandschutz in der Region Hannover und über eigens ausgebildete Fachberater, unter anderem zum Thema Hochwasserschutz.
Zum Abschluss der Jahreshauptversammlung wies der OBM noch daraufhin, dass die Damengruppe der Ortsfeuerwehr in diesem Jahr 50 Jahre besteht. Inwiefern oder in welcher Form es hierzu eine Festivität geben wird, ist noch nicht geklärt. Er appellierte ausserdem an jeden im Raum: Wenn jeder Bürger nur 1 bis 5 Stunden pro Jahr ehrenamtliche Tätigkeiten ausführen würde, wäre vielen damit geholfen. Im Anschluss an die JHV gab es die Traditionelle Schlachte- und Käseplatte, sowie die Getränke „nach Art des Hauses“.
Auch in diesem Jahr haben wir wieder die Mitarbeiter eines örtlichen Entsorgungsbetriebs im Umgang mit Handfeuerlöschern geschult. An realen Feuern konnten sie das Vorgehen mit den unterschiedlichen Löschern üben. Zunächst wurde ein brennendes Kraftstoffgemisch mit Pulver bekämpft, anschließend ein recht großes Holzfeuer mit Wasserlöscher und Pulverlöscher. Als „Mutprobe“ erwies sich dann ein brennendes Gas dass aus einer Propangasflasche entwich. Nach anfänglichem Respekt und der (unbegründeten) Angst vor einer Explosion, trauten sich dann aber doch einige Mitarbeiter mit Pulverlöscher vorzugehen, um nach erfolgreichem Löschen einfach die Flasche zuzudrehen. Zuletzt sind wir mit einigen Mitarbeitern über das weitläufige Gelände gegangen, um auf besondere Gefahrenstellen hinzuweisen und sie für die Sicht der Feuerwehr zu sensibilisieren.
Das Letzte Wochenende im August war in diesem Jahr für unsere Kinder reserviert. Schon am Donnerstag haben wir unsere beiden großen Zelte aufgebaut, nachdem wir vorher schon unsere Wiese gemäht und und geharkt hatten. Am Freitag begann dann das „lange Feuerwehrwochenende“. Zunächst trafen sich die Kleinen von der Kinderfeuerwehr mit ihren Betreuerinnen zu diversen Spielen, einem Kinoabend und zum Lagerfeuer. Als spannenden Höhepunkt gab es dann eine Nachtwanderung bevor die Kinder müde auf den Feldbetten im Zelt übernachtet haben. Nach dem Frühstück, einigen Spielen und reichlich Zuckerwatte begann der „Wachwechsel. Die Kleinen wurden von den Eltern abgeholt und die Mitglieder der Jugendfeuerwehr trafen nach und nach ein. Für sie begann ein „24-Stunden Dienst“.
Der Jugendwart und seine Helfer hatten ein umfangreiches Programm zusammengestellt, bei dem es nich nur um Spiel und Spaß ging, sondern auch um echte Feuerwehraufgaben, die in einzelnen „Einsätzen“ bewältigt werden mussten. Über den ganzen Tag und auch noch in der Nacht wurden sie immer wieder zu Einsätzen „alarmiert“. Da wir auch das Löschfahrzeug aus Goltern samt Fahrer und 2 MTW`s zur Verfügung hatten, konnte zum Teil im „Zugverband“ ausgerückt werden.
Es gab dann das volle Feuerwehrprogramm von der Ölspur die abgestreut und gefegt werden musste über „Baum auf Strasse“ der mit Sägen beseitigt wurde bis zur obligatorischen Katze im Baum. Aber auch die anspruchsvolleren Aufgaben wurden gemeinsam abgearbeitet. So wurde eine Person mittels Schleifkorbtrage und Steckleitern gerettet, ein Kind das im Fahrrad eingeklemmt war befreit, ebenso wie eine Person die unter einem Anhänger lag. Es galt eine unklare Rauchentwiicklung zu erkunden, einen Vegetationsbrand zu bekämpfen und als „Königsdisziplin“ eine vermisste Person in einem brennenden Gebäude zu finden und zu retten.
Natürlich kamen auch Spiel und Spaß nicht zu kurz und gemeinsames leckeres Essen gab es natürlich auch. Am Sonntag konnte man Kindern und Betreuern die Anstrengung und den doch eher geringen Schlaf ansehen. Müde aber glücklich wurden sie von ihren Eltern abgeholt, nachdem zuvor noch gemeinsam die Zelte abgebaut wurden.
Fast 1 Jahr Planung, einige Wochen Vorbereitung und 8 Tage Aufbau, dann war es soweit: unser Feuerwehrfest zum 90-jährigen bestehen unserer Wehr konnte beginnen. Aber als wäre das nicht schon Grund genug zu feiern, hatte auch unsere Jugendfeuerwehr ihr 55stes Jubiläum und auch unsere „5.Abteilung“, die 99er Narren, gibt es nun schon 25 Jahre. Und so haben wir eine „Sause“ veranstaltet, wie man sie im Stadtgebiet leider immer seltener findet. Der Festausschuss unter Vorsitz von Nils Huschke hat sich einen Festwirt zur Hilfe genommen, der es letztlich an nichts fehlen lies. Eine komplette Kirmes mit Karussell, Autoscooter, Schieß-, Wurf- und Losbuden, sowie Grill-, Pizza- und Fischbuden wurde aufgefahren und hat unserem Dorf den Respekt aller Ortsfeuerwehren der Stadt eingebracht.
Los ging es dann traditionell am Freitag Nachmittag mit dem Marsch zum Ehrenmal zur Kranzniederlegung und um 18 Uhr begann der offizielle Festkommers. Neben Zahlreichen Grußworten der Gäste und einer launigen Rede unseres „Leitenden Getränkewarts“ über die „Korrekte Durchführung eines Zeltfestes“ gab es natürlich auch die erwarteten Ehrungen und Beförderungen.
Beförderungen:
Wolfgang Pardey Brandmeister
Jan Brückner Oberlöschmeister
Justin Jahn Hauptfeuerwehrmann
Leon Effmert Feuerwehrmann
Mark Linne 1. Hauptfeuerwehrmann
Paul Effmert Hauptfeuerwehrman
Ehrungen : Aktiver Mitglieder
Jan Brückner 25 Jahre aktive Mitgliedschaft
Daniel Füller 25 Jahre aktive Mitgliedschaft
Joachim Demuth 60Jahre langjährige Mitgliedschaft
Ehrungen Fördernde Mitglieder
Michael Effmert 25 Jahre fördernde Mitgliedschaft
Dirk Kuschel 25 Jahre fördernde Mitgliedschaft
Andreas Walzak 25 Jahre fördernde Mitgliedschaft
Roswitha Müller 40 Jahre fördernde Mitgliedschaft
Kurt Rohrßen 40 Jahre fördernde Mitgliedschaft
Gebhard Borsutzki 50 Jahre fördernde Mitgliedschaft
Ernst Ulrich Heike 50 Jahre fördernde Mitgliedschaft
Jürgen Nicolai 50 Jahre fördernde Mitgliedschaft
Um 20:Uhr begann dann die erste Partynacht mit Tanz zur Musik vom DJ die bis in den frühen Morgen ging.
Der Samstag begann dann um 14:00 Uhr mit dem Kindernachmittag und der Kaffeetafel, bevor dann die geladenen Vereine und Feuerwehren empfangen wurden. Alle zogen dann im großen Festumzug durchs Dorf und dann ins Festzelt ein. Hier spielten dann die Stockbachtaler Musikanten und 2 Feuerwehrkapellen traditionelle Blasmusik, bevor um 20:00 Uhr die 2. Partynacht begann.
Am Sonntag wurde dann der Festgottesdienst in der Festscheune gefeiert. Danach gab es das große Katerfrühstück welches auch den Ausklang einleitete. Die letzten Gäste und Kameraden haben dann aber doch erst gegen Abend das Festgelände verlassen. Es waren 3 unglaublich tolle Tage.
Anzumerken bleibt noch, dass der Abbau des gesamten Festes dank zahlreicher Helfer bereits nach nur 1/2 Tag erledigt war.
Als erste Wehr im Stadtgebiet haben wir um 18:00 Uhr unsere Jahreshauptversammlung abgehalten. Erwartungsgemäß war sie diesmal recht kurz, da wir Ehrungen und Beförderungen in diesem Jahr auf unserem Feuerwehrfest vom 7.-9. Juni durchführen werden. So beschränkte sich die Versammlung auf die Berichte der Funktionsträger, des Stadtbrandmeisters und des Bürgermeisters, sowie auf die Grußworte einiger Gäste. Das Kommando wurde auf Vorschlag des Kassenprüfers einstimmig entlastet, und die akkurate Kassenführung gelobt. Da es auch am Ende nur wenige Wortmeldungen gab, wurde der offizielle Teil bereits um 19:15 Uhr beendet. Im Anschluß gab es die traditionellen Schlachteplatten und Getränke nach Art des Hauses.